Kloster Zangberg – Brandschutztechnische Ertüchtigung und Nutzungsänderung
Das Kloster Zangberg liegt zentral auf einer Anhöhe in Zangberg und ist als denkmalgeschütztes Baudenkmal ortsbildprägend. Der heutige Gebäudebestand geht auf eine Gründung im 14. Jahrhundert zurück. Ab 1684 wurde das barocke Ensemble als Schloss Zangberg neu errichtet und dient seit 1862 als Klosterheimat der Schwestern der Heimsuchung Mariens (Salesianerinnen).
Das Gebäude wird derzeit sowohl als Kloster für rund zwölf Ordensschwestern als auch für Seminar- und Beherbergungsnutzungen verwendet. Bereits heute finden Schulungen mit Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten statt. Die Seminarnutzung umfasst unter anderem mehrere Seminar- und Aufenthaltsräume, Übernachtungszimmer im Hauptgebäude, im Westflügel sowie im Gartenbau. Die Verpflegung der Gäste erfolgt über den Speisesaal (Fürstensaal) im ersten Obergeschoss; zusätzlich steht eine Cafeteria zur Verfügung. Der historische Ahnensaal wird für Veranstaltungen genutzt.
Die DAI – Die Architekten & Ingenieure wurde beauftragt, den Brandschutznachweis für die Nutzungsänderung zum Seminarzentrum mit Beherbergungsräumen zu erstellen sowie die daraus resultierende brandschutztechnische Sanierung zu begleiten. Der Nachweis erstreckt sich auf das Hauptgebäude mit Westflügel, den Zellentrakt sowie den Gartenbau. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Beseitigung bestehender Mängel in den Rettungswegen, um eine sichere und genehmigungsfähige Nutzung des denkmalgeschützten Ensembles zu gewährleisten.
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Brandschutztechnische Bestandsaufnahme
Erstellen eines Brandschutznachweises
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Zangberg
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2022 bis jetzt
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Schwestern der Heimsuchung Mariä Kloster St. Josef